Firmenhistorie

 

Am 28. August 1945 beginnt der Stellmacher Otto Wulf seine Selbstständigkeit in den bis dahin landwirtschaftlich genutzten Räumen des Vaters Karl Wulf.

1946 werden zwei Nissenhütten aus Wellblech aus Wehrmachtsbeständen erworben und zur Werkstatt umgebaut. Die Genehmigung zur Ausübung der Selbstständigkeit wird durch die britische Militärregierung befristet ausgesprochen.

Überwiegend werden Stellmacherarbeiten (Acker- und Kutschwagen) hergestellt. Zu damaliger Zeit wurden Bautischlerarbeiten noch nebenberuflich ausgeführt.

Seit 1948 werden darüber hinaus eine Sargtischlerei sowie das Bestattungswesen betrieben.


1949 legt Otto Wulf vor der Handwerkskammer in Lübeck die Meisterprüfung im Stellmacherhandwerk ab. Darauf treten ein Tischlergeselle sowie ein Stellmacher in den Betrieb ein.

Die bis dahin als Nebenerwerb betriebene Landwirtschaft des Karl Wulf wird aufgegeben und 1950/1951 werden die vormals landwirtschaftlich genutzten Räume zur Werkstatt erweitert. Noch im selben Jahr wird der erste Lehrling in die Lehre aufgenommen.

1955 tritt der Sohn Uwe Wulf nach abgeschlossener Stellmacher- und Tischlerlehre als Mitarbeiter in die Firma ein.

Nach verschiedenen Um- und Erweiterungsbauten werden bereits 1954 fünf Mitarbeiter beschäftigt.

1962 legt Uwe Wulf vor der Handwerkskammer in Lübeck die Meisterprüfung im Tischlerhandwerk ab. Vier Jahre darauf wird der Betrieb in eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts GbR umgewandelt.

In den späteren Jahren wird die Werkstatt vielseitig erweitert: neue Werkstatträume, eine Späneabsaugungsanlage einschließlich Heizungsraum zur Späneverbrennung sowie eine neue Holzlagerhalle.

1978 verstirbt der Firmengründer Otto Wulf.

Im Jahre 1982 erfolgt dann eine wesentliche Vergrößerung der Werkstatträume und der Büros. Noch in dem selben Jahr legt der Enkel, Jürgen Wulf, die Meisterprüfung im Tischlerhandwerk vor der Handwerkskammer Hildesheim ab. Die staatliche Prüfung als Holz- und Kunststofftechniker wird von ihm im gleichen Zeitraum erfolgreich absolviert. Jürgen Wulf ist seit dem 15. September 1982 als Betriebsleiter in der Firma tätig.

Die Enkeltocher Inga Stief, geb. Wulf, erlernte ebenfalls das Tischlerhandwerk und erlangte nach Absolvierung von 4 Semestern an der Werk-Kunstschule Flensburg ihren Techniker für Raumgestaltung und Innenausbau. Seit 1992 ist auch sie im Betrieb tätig.

1992 erfolgt der Neubau einer zweiten Holzlagerhalle und der Umbau der alten zu weiteren Werkstatträumen.

Am 13. August 1995 verstirbt Uwe Wulf nach Krankheit, worauf dessen Kinder Jürgen und Inga den Betrieb übernehmen.

Noch in dem selben Jahr wird der Grundstein für den Bau eines neuen Bürogebäudes gelegt, welches bereits von Uwe Wulf geplant wurde.

Dessen Enkel, Mike Wulf, legte 2009 in Kiel seine Gesellenprüfung im Tischlerhandwerk ab. Derzeit besucht er in Hamburg die Techniker- und Meisterschule und plant darauf im elterlichen Betrieb mit zu arbeiten.


In den folgenden Jahren wurde der Betrieb stetig erneuert und vergrößert. Räumlichkeiten, Maschinen und Fahrzeuge wurden modernisiert bzw ersetzt.

Im Jahr 2011 besteht der Betrieb aus 17 Mitarbeitern, blickt auf eine große Tradition zurück und freut sich auf die kommenden Aufgaben.

 


 

 

Einblicke in unsere Werkstatt

Belegschaft